StressLabor

Stresshormone im Speichel

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dirk Hellhammer begann 1981 die Messung des Stresshormons Cortisol im Speichel für die Stressdiagnostik zu entwickeln. Das Verfahren hat sich seither als äußerst zuverlässig erwiesen und stellt eine non-invasive und stressfreie Art der Probengewinnung dar. Das im Speichel gemessene Cortisol reflektiert exakt die biologisch aktive, freie Hormonfraktion.

Die Sammlung des Speichels erfolgt mit Hilfe einer sogenannten Salivette®: Die im Sammelgefäß enthaltene Baumwollrolle wird 1-2 Minuten im Mund durchfeuchtet. Die Watterolle wird dann in das Transportgefäß zurückgegeben. Da Cortisol im Speichel stabil ist, kann die Salivette® auf dem Postweg in das StressLab Trier weitergeleitet werden. Vor der Analyse wird der Speichel durch Zentrifugation aus der Watterolle isoliert. Zwei bis drei Tage nach Erhalt der Proben gehen Ihnen die Ergebnisse zu. 


Ablauf der Speichel-Tests

Unsere Kunden und Patienten profitieren hier von unserer langjährigen Erfahrung und werden bei Bedarf beraten. So sagen wir Ihnen gerne, welche Messzeitpunkte für die Beantwortung Ihrer Fragestellung am günstigsten sind und welche Bedingungen die Messungen beeinflussen können.

Da die Freisetzung von Cortisol sehr sensibel auf Ausseneinflüsse reagiert, empfehlen wir die gleichen Messungen an an zwei aufeinander folgenden Werktagen durchzuführen. Fordern Sie Biomarkermappe zur Probensammlung an (online oder telefonisch unter 06 51 / 1 70 40 50). Sie erhalten über einen neuropattern™-Arzt oder direkt über uns Ihre Biomarkermappe.

Neben dem Cortisol lassen sich folgende Biomarker im Speichel messen: Alpha Amylase, Androstenedione, Cortisol, DHEA, Östradiol, Östriol, Progesteron, 17a-Hydroxyprogesteron, Testosteron. Durch eine kontinuierliche Kooperation mit führenden Herstellern von Analyseverfahren arbeiten wir mit verschiedenen Methoden und erfüllen höchste Qualitätsanforderungen. 


Cortisol im Speichel als Biomarker für Stressbelastung

Cortisol ist ein wichtiges Stresshormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird. Bei psychischem Stress bewirkt Cortisol über die Freisetzung von Glukose eine optimale Energieversorgung des Gehirns. Bei chronischem Stress kann der Cortisolspiegel zunächst permanent ansteigen, dann aber auch deutlich absinken. Solche „hypercortisolämen“ und „hypocortisolämen“ Veränderungen begünstigen jeweils eine spezifische Palette von Gesundheitsstörungen. Diese betreffen zahlreiche Organfunktionen, den Stoffwechsel und das Immunsystem. Erkrankungen wie Hypertonie, Diabetes II, Osteoporose, Schmerzstörungen, Depression, Burnout u. v. m. können durch stressbezogene Veränderungen des Cortisolspiegels entscheidend beeinflusst werden.

Sie wünschen eine Zusendung unserer Labordienstleistungen? Fordern Sie hier unsere englischsprachige Broschüre an.

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