StressDiagnostik

Aus unserer psychobiologischen Stressforschung ist ein völlig neuartiges Stressdiagnostik-Verfahren entstanden: neuropattern™

Kritische Lebensereignisse, beruflicher Druck und familiäre Anforderungen sind häufig Ursachen von Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Burnout oder einem anhaltenden Stimmungstief. Infolgedessen können u. a. Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Verdauungstrakts oder Schmerzstörungen auftreten.  

Für Betroffene und ihre behandelnden Ärzte ist es oft schwer, die komplexen Zusammenhänge und Ursachen für diese Art von Beschwerden auszumachen. Hier versteht sich neuropattern™ als Funktionsdiagnostik Ihrer Stresssysteme.

neuropattern™ ist ein neuartiges, auf modernstem Wissensstand, einfach durchführbares Verfahren, mit welchem Stresseffekte auf Ihre Gesundheit abgeklärt werden können.

Das Diagnostik-Verfahren besteht aus biologischen und psychologischen Methoden, welche die Identifikation von so genannten neuropattern (Reaktionsmustern von Subsystemen) ermöglichen. neuropattern™ versteht sich als Zusatzinformation für den behandelnden Arzt und wird von geschulten Ärzten eingesetzt.

Bei chronischer Stressbelastung können sich zahlreiche Funktionen des zentralen Nervensystems verändern. Welche Hirnfunktionen bei einem Patienten aus dem Lot geraten, hängt von dem komplexen Zusammenspiel verschiedenster Risiko- und Schutzfaktoren ab. 

Das neue Diagnostikverfahren erlaubt erstmals eine eingehende Erfassung derartiger Funktionsveränderungen. Es zeigt sich, dass diese Veränderungen als ein jeweils spezifisches Muster von biologischen, psychologischen und symptomatischen Ereignissen charakterisiert werden können. Derzeit lassen sich 13 verschiedene Reaktionsmuster (neuropattern) erfassen. 

Die Anwendung des Diagnostik-Kits (Inhalt: 16 Speichelproben zur Messung des Stresshormons Cortisol, ein tragbares EKG-Gerät zur Aufzeichnung der Herzratenvariabilität und mehrere Fragebögen zur Erfassung Ihrer medizinisch-psychologischen Verfassung) ermittelt bei Patienten mit stressbezogenen Gesundheitsbeschwerden, ob und welche Funktionsveränderungen vorliegen. Diese Erkenntnisse ermöglichen erstmals Vorstellungen über zugrunde liegende psychobiologische Wirkmechanismen des Krankheitsgeschehens, welche Therapieentscheidungen erleichtern können.

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